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Thalia Theater

Das alte Gebäude des Thalia Theaters wurde von den Architekten Franz Georg Stammann und Auguste de Meuron konzipiert und 1843 gegenüber dem heutigen Bau errichtet. Der größere Neubau wurde 1912 unter Leitung des Regisseurs Leopold Jessner am Pferdemarkt, heute: Gerhart-Hauptmann-Platz, (Architekten Werner Lundt und Georg Kallmorgen) mit 1300 Plätzen eröffnet. Im zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude weitgehend zerstört, Ende der fünfziger Jahre restauriert und im Dezember 1960 wiedereröffnet.

Das Thalia Theater ist eines der drei Hamburger Staatstheater, eine Sprechtheaterbühne mit einem festen und viel gerühmten Ensemble. Es gibt auf der großen Bühne ca. 1.000 Plätze, das Repertoire umfasst etwa 20 Produktionen, die täglich wechselnd oder in Blöcken gespielt werden. Pro Spielzeit gibt es etwa neun neue Premieren im Großen Haus am Alstertor.

Kontakt

Thalia Theater
Alstertor 1
D-20095 Hamburg

Telefon: +49 (0)40-328 14-444
E-Mail: theaterkasse@thalia-theater.de

Bewertungschronik

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Bewertungen & Berichte Thalia Theater

Schauspiel

Deutsches Haus

nach dem Roman von Annette Hess

Uraufführung: 11.9.2026

Die junge Dolmetscherin Eva wird kurzfristig zu einem Prozess gerufen, um vom Polnischen ins Deutsche zu übersetzen – über das, was in Auschwitz geschehen ist. Auf der Anklagebank: Männer aus der Mitte der Gesellschaft. Zum ersten Mal hört Eva von dem Unbegreifbaren, das die junge Bundesrepublik so gründlich unter einer aufschwungsglänzenden Fassade von Normalität verborgen hält. Und plötzlich steht die Frage im Raum: Haben wir wirklich von all dem nichts gewusst?

Mit Deutsches Haus erzählt die Regisseurin Jorinde Dröse ( Die Wut, die bleibt, Marschlande ) vom Beginn einer Auseinandersetzung, die bis heute nicht abgeschlossen ist. Der erste Roman der Drehbuchautorin Annette Hess ( Ku’damm, Weissensee ), der nun erstmals für die Bühne adaptiert wird, handelt von persönlicher Verstrickung – und von der Frage, wofür wir uns entscheiden: hinzusehen oder weiterzumachen, als wäre nichts geschehen.

Regie: Jorinde Dröse
Bühne: Barbara Steiner
Kostüm: Juliane Kalkowski
Musik: Jörg Kleemann
Choreografie: Dorothea Ratzel
Licht: Paulus Vogt
Dramaturgie: Johanna Vater

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Schauspiel

Der Menschenfeind

Ein Triptychon von Molière

Premiere: 18.9.2026

Wie wollen wir miteinander reden, leben, lieben? Wie viel Wahrheit vertragen wir? Wie viel Offenheit vertragen unsere Beziehungen? Wie viel Realität verträgt die Liebe? In bissigen Sprachduellen verhandelt Der Menschenfeind grundsätzliche Fragen zwischen radikaler Ehrlichkeit und lebbarem Kompromiss.

Le Misanthrope ist eine funkelnde Satire auf gesellschaftliche Heuchelei, die in ihrer existenziellen Tiefe bis heute nichts an Aktualität verloren hat. Im Zentrum steht der unversöhnliche Konflikt zwischen konsequentem Idealismus und einer Welt, in der Selbstinszenierung und Lüge zu normalen Umgangsformen gehören. Themen wie soziale Anpassung, Moral im Alltag, Wunsch nach Authentizität, sowie Debatten um Lebens- und Beziehungsformen sind universell. In Zeiten von Social Media und Selbstoptimierung hat der Text aus dem Jahr 1666 eine verblüffende Aktualität.

Die dem Thalia Theater bereits lang verbundene und vielfach ausgezeichnete Regisseurin Jette Steckel – bekannt für ihre bildstarken und emotional dichten Werke – inszeniert Molières Komödie als Triptychon aus Musik, Film und Theater.

Aus dem Französischen von Frank-Patrick Steckel, In einer Fassung von Jette Steckel und David Heiligers

Regie: Jette Steckel
Bühne: Florian Lösche
Kostüme:Pauline Hüners
Songwriting & Lyrics: UWE
Musik & Komposition: Matthias Jakisic
Sounddesign: Mark Badur
Video: Zaza Rusadze
Lichtdesign: Paulus Vogt
Dramaturgie: David Heiligers

Dauer: 2 Std. 15 Min., keine Pause

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Schauspiel

Dschinns

nach dem Roman von Fatma Aydemir in einer Fassung von Hakan Savaș Mican

Premiere: 9.10.2026

Hüseyin ist tot. Dreißig Jahre hat er in Deutschland gelebt, gearbeitet, geschwiegen. Kurz vor seinem Tod kauft er eine Wohnung in Istanbul – als Versprechen auf ein anderes Leben. Zur Beerdigung kommt die Familie Yılmaz nach Jahren erstmals wieder zusammen.

Dschinns , der Bestsellerroman von Fatma Aydemir, erzählt aus sechs Perspektiven von Brüchen und Bindungen – und von dem, was eine Familie trotz allem zusammenhält. Jede Stimme legt neue Schichten frei, die sich erst im Zusammenspiel entfalten.

Hakan Savaş Mican webt diese Erzählfäden auf der Bühne zu einem feinen Geflecht. Die Familie begegnet sich neu – zwischen Erinnerung, Verlust und Zuneigung.

Regie: Hakan Savas Mican
Bühne: Alissa Kolbusch
Kostüm: Miriam Marto
Musik: Nils Ostendorf
Video: Sebastian Lempe
Dramaturgie: Elvin İlhan

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Kindertheater

Timm Thaler

oder Das verkaufte Lachen
nach dem Roman von James Krüss

Premiere: 31.10.2026

Bis heute fasziniert die Geschichte von Timm Thaler, der sein Lachen an einen teuflischen Baron verkauft und fortan jede Wette gewinnt, Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Aus einfachen Verhältnissen stammend und durch seinen Handel reich geworden, geht er von Hamburg aus auf eine abenteuerliche Reise und muss bald erkennen, dass er mit seinem Lachen das Vertrauen der Menschen verloren hat und keine Freude mehr empfinden kann. Gemeinsam mit seinen Freund*innen macht er sich auf, sein Lachen zurückzuholen.

Katharina Birch wird den Kinderbuchklassiker fantasievoll auf die Bühne bringen und Freundschaft und Menschlichkeit erlebbar machen.

ab 10 Jahren

Dauer: 1 Std. 30 Min., keine Pause

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Schauspiel

The Boys Are Kissing

von Zak Zarafshan

Ein Kuss, ein Beben, ein Helikopter-Eltern-Chaos: Zwei Jungen küssen sich auf dem Schulhof – und in der Vorstadt bricht augenblicklich der Ausnahmezustand aus. Zwischen Panik, Prinzipien und absurden Erziehungsdebatten suchen die Eltern verzweifelt nach der richtigen Reaktion. Dabei sind sich beide Paare sicher, auf der richtigen Seite zu stehen – bis die anderen Eltern sich einmischen.
Während sie sich in ihren Ängsten verlieren, mischen sich zwei überirdische Kräfte ein – mächtig, unberechenbar und mit einer Vorliebe für Drama: In Gestalt zweier Engel, Mitglieder des hochehrwürdigen Himmelsordens der queeren Wächter*innen, weisen sie den Weg in eine offenere Zukunft.

Der britische Autor Zak Zarafshan zerlegt in seinem Debütstück, einer rasanten Komödie, die bereits London im Sturm erobert hat, die Bruchstellen der Toleranz und die grotesken Reflexe einer überforderten Gesellschaft – und lässt dabei niemanden ungeschoren. Ein genial-komischer Theaterabend – herrlich hysterisch und verdammt wahr.

Regie: Anne Lenk
Bühne: Judith Oswald
Kostüme: Sibylle Wallum
Musik/Komposition: Johannes Hofmann
Lichtdesign: Ralf Scholz

Dauer: 1 Std. 40 Min., keine Pause

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Schauspiel

Die kleine Meerjungfrau

A Fluid Fairy Fantasy
von Bastian Kraft und Ensemble nach Hans Christian Andersen

Unter Wasser sehen wir Menschen unscharf, Formen verschwimmen, Körpergrenzen lösen sich auf, alles kommt ins Fließen. Gleiches passiert im Drag, der Kunstform, die durch extravagante Kostüme und Make-up Geschlechterrollen auflöst, Identitäten in Glitzer und Pailletten taucht und vor allem eine atemberaubende Show bietet. Hans Christian Andersens Märchen zeigt eine ebensolche Transformation: Eine Meerjungfrau verliebt sich in einen Menschen und möchte ihren Fischschwanz loswerden. Das Märchen endet bekanntermaßen tragisch. Vielleicht spiegelt es Andersens eigenes Schicksal wider, der sein Leben lang in seinen Jugendfreund verliebt war und diese Liebe nie leben konnte. Und gleichzeitig ist es eine Geschichte so alt wie die Menschheit selbst, von Nymphen, Nixen und Wassergeistern, von Verwandlung und der Befreiung aus der zugeschriebenen Rolle.

Regisseur Bastian Kraft taucht gemeinsam mit dem Ensemble und Stars der Hamburger Drag-Szene dorthin, wo Biografie und Märchen ineinanderfließen, um neue Narrative von Verwandlung und Befreiung auftauchen zu lassen.

Bei der Uraufführung am Schauspiel Zürich wurde diese besondere Inszenierung jubelnd gefeiert. Jetzt kommt sie in einer eigenen Version nach Hamburg.

Regie: Bastian Kraft
Kostüme: Sophie Reblr
Musik: Björn Sc Deigner
Video: Jonas Link
Live Kamera: Salya Fink

Sprache: Deutsch und Englisch mit Übertiteln in beiden Sprachen.

Dauer: 2 Std., keine Pause

Koproduktion mit Schauspielhaus Zürich

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Schauspiel

Hard Times

von Charles Dickens

Hard Times entfaltet die industrialisierte Welt des 19. Jahrhunderts anhand eines Panoramas der düster-rauchenden Stadt Coketown. Der nüchterne Fabrikant Gradgrind erzieht seine Kinder Luisa und Tom nach dem Prinzip der reinen Vernunft. Mit ihnen wächst das warmherzige Zirkusmädchen Sissy auf. Luisa heiratet pragmatisch und lieblos den selbstgefälligen Banker Bounderby. Tom, der zunehmend verroht, gerät auf die schiefe Bahn. Und auch der ehrliche Arbeiter Blackpool wird zermahlen von einem System, das weder Not noch Moral oder Würde kennt.

Charles Dickens erzählt eine Geschichte von Profitdenken, sozialer Ungleichheit und menschlicher Entfremdung. Er zeichnet eine Welt, in der Gefühle als Schwäche gelten und nur zählt, was messbar ist: Fakten und Nutzen. Schwere Zeiten für jede einzelne der vielen Figuren, die an der Gefühlskälte dieser bürgerlichen Ideologie zerbrechen – aber auch die Chance für eine zarte, starke Kraft, die in ihnen allen steckt, sich dagegen aufbäumt und Hoffnung gibt: die Sehnsucht des Menschen nach Kreativität, Herzenswärme und Verbundenheit.

Regisseur Antú Romero Nunes wirft einen liebe- und humorvollen Blick auf eine Gesellschaft, die Zahlen über Herzen stellt – und begibt sich musikalisch und mit großem Ensemble auf die Suche nach Phantasie, Empathie und Solidarität.

Dramatisierung von Lucien Haug

Regie: Antú Romero Nunes
Bühne: Matthias Koch
Kostüme: Lena Schön, Helen Stein
Musik: Anna Bauer
Lichtdesign: Jan Haas

Dauer: 2 Std. 55 Min., inkl. Pause

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Schauspiel

Einhandsegeln

von Christian Kortmann

Allein auf seinem Segelschiff KATE MOSS. An Bord: ein Mann kurz vor Kap Hoorn. Das Ziel: die Welt umsegeln. In seinem Logbuch hält er Koordinaten, Tagesabläufe und Erkenntnisse fest. In einer Mehrstimmigkeit von Selbst- und Zwiegesprächen, Träumen, Visionen reift die Einsicht, dass „Freiheit ein Lehrberuf“ ist. Gegen Ende seiner Reise steht er vor einer Entscheidung: Soll er sich dem Zugehörigkeitswunsch zur Gesellschaft unterordnen oder doch im Trost der Einsamkeit seinen eigenen Weg gehen?

Christian Kortmann sagt: „Es geht mir um Fragen, die uns grundsätzlich in dieser Gesellschaft beschäftigen. Das Alleinsein und die Einsamkeit sind bei einem Einhandsegler das tägliche Brot, ja: die grundsätzliche Arbeitsbedingung. Der Protagonist sucht diese Einsamkeit und macht sie enorm produktiv. In der Beschäftigung mit den Einhandseglern ist mir auch das erste Mal der Begriff „Einsamkeitsliebe“ begegnet, den kannte ich so vorher noch nicht.“ (taz 13.2.2022)

Regie: Matthias Günther
Ausstattung: Nadin Schumacher
Mit: Tim Porath

Dauer: 1 Std. 15 Min., keine Pause

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Schauspiel

Arendt

Denken in finsteren Zeiten von Rhea Leman

Hannah Arendt: Wir treffen die politische Theoretikerin 1975, sechs Monate vor ihrem Tod, in einem Hotelzimmer in Kopenhagen. In wenigen Stunden soll ihr der dänische Sonning-Preis für ihren Beitrag zur europäischen Kultur verliehen werden. Doch bei der Vorbereitung ihrer Rede, scheint die Zeit zu zerfallen. Ist es Hannah Arendts Denken, also das Gespräch der Seele mit sich selbst, welches wir hier erleben, oder ist ihr geliebter Ehemann Heinrich Blücher – bereits 1970 verstorben – von den Toten auferstanden, um mit ihr gemeinsam über Plato zu philosophieren?

Wir begleiten eine der scharfsinnigsten und provokantesten Denker*innen des 20. Jahrhunderts auf eine Reise surrealen Erinnerns: von Deutschland und dem aufkommenden Faschismus, über Frankreich, bis nach New York City - wo zwischen Liebe und Staatenlosigkeit, Arendts Suche nach einer geistigen Heimat zur Ruhe kommt. Dann aber: Jerusalem 1961, der Eichmann-Prozess. Was sich mit ihrer Theorie über die Banalität des Bösen als scharfe Gegenwartsanalyse entpuppt, entfacht gleichzeitig einen der größten Intellektuellen-Skandale. Welche Schlüsse ziehen wir daraus?

Mit ihrem bereits in Dänemark umjubelten fiktiven Drama, imaginiert Rhea Leman in einem hellsichtigen Psychogramm Arendts Gefühlswelten und wagt dabei den Schritt ins Fantastisch-Absurde. Frei nach dem arendtschen Prinzip „Denken ohne Geländer“. Regisseur Tom Kühnel bringt diesen anregenden wie lustvollen Abend auf die Bühne und nimmt die Zuschauenden nicht nur mit auf eine Reise durch die Zeiten, sondern auch durch die Genres – von Film noir bis Groteske.

Übersetzt aus dem Englischen von Henning Bochert

Regie: Tom Kühnel
Bühne: Jo Schramm
Kostüme: Ulrike Gutbrod
Musik: Hannes Gwisdek
Video: Jo Schramm
Dramaturgie: Saskia Jabłońska

Dauer: 1 Std. 35 Min., keine Pause

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Schauspiel

Der zerbrochne Krug

von Heinrich von Kleist

Ein zerbrochener Krug steht am Beginn der Geschichte, die von Justizbetrug, Vertuschung, Gewalt und Scheinheiligkeit erzählt. Frau Marthe erscheint im Gericht, in den Händen den zerschlagenen Krug. Als Schuldigen will sie Rupprecht, den Verlobten ihrer Tochter Eve, ausmachen. Richter Adam will ohne weitere Prüfung die Verurteilung vollziehen, um den Vorgang schnell vom Hals zu haben. Doch ganz so einfach gestaltet sich der Prozess nicht. In Kleists böser Komödie ist Wahrheit der Gegenstand, der die Beteiligten am wenigsten interessiert. Hier wollen Verhältnisse gehalten und Macht gesichert werden. Doch zart und stetig bildet sich eine Gegenkraft, die die Mächtigen und ihre Mittel überführt.

Regie: Lilja Rupprecht
Bühne: Christina Schmitt
Kostüme: Annelies Vanlaere
Musik: Fabian Ristau
Video: Moritz Grewenig
Live-Kamera: Sibel Bicer
Lichtdesign: Paulus Vogt
Choreografie: Ursina Tossi
Dramaturgie: Nora Khuon

Dauer: 1 Std. 50 Min., keine Pause

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Schauspiel

Die Wut, die bleibt

nach dem Roman von Mareike Fallwickl

Drei Frauen suchen ihren Weg zwischen eigenen Bedürfnissen und gesellschaftlichen Erwartungen: Als Helene sich unerwartet das Leben nimmt, versucht Sarah, ihre beste Freundin, ihre Leerstelle zu füllen – und verliert sich dabei selbst. Lola, Helenes Tochter, richtet ihre Wut gegen ein System, das Fürsorge fordert und Unsichtbarkeit schafft. Mareike Fallwickls Roman erzählt von Sozialisation und ungebrochenen patriarchalen Strukturen und gibt einem lange unterdrückten Gefühl Raum: der Wut. Die Inszenierung von Jorinde Dröse, koproduziert vom Schauspiel Hannover und den Salzburger Festspielen, bringt diese Wut kompromisslos, berührend und hochaktuell auf die Bühne. Jetzt am Thalia Theater.

Dramatisierung von Jorinde Dröse und Johanna Vater

Regie: Jorinde Dröse
Bühne: Katja Haß
Kostüme: Juliane Kalkowski
Musik: Jörg Kleemann
Choreografie: Suzan Demircan
Licht-Design: Erik Sonnenfeld
Dramaturgie: Johanna Vater

Dauer: 2 Std. 10 Min., keine Pause

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Thalia Theater

Das alte Gebäude des Thalia Theaters wurde von den Architekten Franz Georg Stammann und Auguste de Meuron konzipiert und 1843 gegenüber dem heutigen Bau errichtet. Der größere Neubau wurde 1912 unter Leitung des Regisseurs Leopold Jessner am Pferdemarkt, heute: Gerhart-Hauptmann-Platz, (Architekten Werner Lundt und Georg Kallmorgen) mit 1300 Plätzen eröffnet. Im zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude weitgehend zerstört, Ende der fünfziger Jahre restauriert und im Dezember 1960 wiedereröffnet.



Das Thalia Theater ist eines der drei Hamburger Staatstheater, eine Sprechtheaterbühne mit einem festen und viel gerühmten Ensemble. Es gibt auf der großen Bühne ca. 1.000 Plätze, das Repertoire umfasst etwa 20 Produktionen, die täglich wechselnd oder in Blöcken gespielt werden. Pro Spielzeit gibt es etwa neun neue Premieren im Großen Haus am Alstertor.

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Bewertungen & Berichte Thalia Theater

Aufführungen / Theater Deutsches Schauspielhaus Hamburg Hamburg, Kirchenallee 39
Aufführungen / Theater Thalia Theater Hamburg Hamburg, Alstertor 1
Aufführungen / Theater Thalia in der Gaußstraße Hamburg Hamburg, Gaußstraße 190
Aufführungen / Theater The English Theatre of Hamburg Hamburg , Lerchenfeld 14
Aufführungen / Theater Kampnagel Hamburg, Jarrestraße 20
Konzerte / Konzerthaus Elbphilharmonie Hamburg Hamburg, Platz der Deutschen Einheit 4
Aufführungen / Theater Theater Itzehoe Itzehoe, Theodor-Heuss-Platz 1
Aufführungen / Oper Opernloft
Junges Musiktheater Hamburg
Hamburg, Van-Der-Smissen-Straße 4
Aufführungen / Ballett Hamburg Ballett Hamburg, Caspar-Voght-Straße 54
Aufführungen / Theater Theater das Zimmer Hamburg, Washingtonallee 42
Aufführungen / Kabarett Theaterschiff Hamburg Hamburg, Holzbrücke 2 / Nikolaifleet
Aufführungen / Theater Altonaer Theater Hamburg, Museumstraße 17
Aufführungen / Theater monsun.theater Hamburg Hamburg, Friedensallee 20
Aufführungen / Theater Komödie Winterhuder Fährhaus Hamburg, Hudtwalckerstraße 13
Aufführungen / Oper Opernloft im Alten Fährterminal
Sa 12.9.2026, 19:30 Uhr
Aufführungen / Oper Opernloft im Alten Fährterminal Altona
So 13.9.2026, 18:00 Uhr
Aufführungen / Aufführung Die Burg - Theater am Biedermannplatz Hamburg, Biedermannplatz 19
Aufführungen / Theater VB Thalia Hamburg, Maike-Harder-Weg 19
Aufführungen / Operette Hamburger Engelsaal Hamburg, Valentinskamp 40 - 42
Aufführungen / Theater Pantheater Haseldorf, Deichreihe 29
Aufführungen / Theater Galli Theater Hamburg Hamburg, Behringstraße 26-28
Aufführungen / Comedy Comedy Club Hamburg Hamburg, Talstraße 10-1210-12

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