Mit der Gründung des Sinfonieorchesters am 15. September 1919 war ein wichtiger Grundstein für die Entwicklung des Musiklebens im Münsterland gelegt. Unter seinem ersten Generalmusikdirektor, dem Dirigenten, Komponisten und Musikwissenschaftler Fritz Volbach, erlangte der neugegründete Klangkörper schnell überregionale Bedeutung. Bereits im Jahr 1921 konnte mit Hans Pfitzner einer der führenden Komponisten der Zeit als Gastdirigent verpflichtet werden. 1924 dirigierte Richard Strauss seine Tondichtung "Ein Heldenleben" in Münster.
Einen besonders hohen Leistungsstand entwickelte das Orchester vor allem unter dem Generalmusikdirektor Hans Rosbaud, 1937 bis 1941. Nach dem Zweiten Weltkrieg leitete zunächst Heinz Dressel die Geschicke, dann Robert Wagner. 1955/56 folgte Paul Hindemith einer Einladung und dirigierte ein Konzert mit eigenen Werken.
Bach – Händel – Scarlatti: Eine fiktive musikalische Begegnung zu dritt
CEMBALO (nach Ruckers, 1640) Christian Rieger
JOHANN SEBASTIAN BACH (1685–1750):
Französische Suiten c-Moll und G-Dur
BWV 813 und 816
GEORG FRIEDRICH HÄNDEL (1685–1759):
Suite e-Moll HWV 429 und Chaconne
in G HWV 435
DOMENICO SCARLATTI (1685–1757):
Sonaten d-Moll K 92 und 64 und
Sonate h-Moll K 87
MUSIK+ ist ein Format, das für jene Altersgruppe erdacht wurde, die es mit sinfonischer Musik oft am
schwersten hat. Dabei entwickeln die Schülerinnen und Schüler einer weiterführenden Schule ein einstündiges Programm, das ein selbstgestelltes Thema mithilfe des Sinfonieorchesters vertieft und beleuchtet. Sei es ganz allgemein ein Schulfach (Geschichte, Geografie, Latein, Biologie usw.) oder speziellere Fragestellungen (zur Liebe, zum Klima, zu Ungerechtigkeit oder zum Glück u. ä.) – zu allem gibt es Musik! Durch sie wird jedes Thema für junge Menschen emotional erfahrbar und durch die Moderation der eigenen Mitschülerinnen und Mitschüler auf attraktive Weise vorgestellt.
Termine
Mi 11.11.2026, 10:00 | auswärts | Zum Angebot
Mi 11.11.2026, 11:30 | auswärts | Zum Angebot
ANTONÍN DVOŘÁK (1841–1904):
»Slawischer Tanz« e-Moll op. 72 Nr. 2
Konzert für Violoncello und Orchester h-Moll op. 104
Sinfonie Nr. 8 G-Dur op. 88
Antonín Dvořáks Musik lebt aus einer unverwechselbaren Verbindung von tänzerischem Impuls, melodischem Reichtum und formaler Souveränität. Das Böhmische und Slawische erscheint dabei nie als bloße Farbe, sondern als tragende Kraft einer Musik, die volksnahe Energie und kompositorische Feinheit eng miteinander verbindet. Der Slawische Tanz zeigt das in konzentrierter Form. Im Cellokonzert weitet sich diese Ausdruckswelt erheblich. Der Solopart verbindet gesangliche Wärme mit virtuoser Präsenz; das Finale wird durch die Erinnerung an eine verstorbene Jugendliebe besonders ergreifend. Die Achte Sinfonie führt diese Linien in eine Musik von großer Offenheit und Helligkeit. Aus Tanz, Naturton und melodischer Fülle entsteht ein Kosmos, der Freiheit und Form, Lebensfreude und Tiefe auf eindrucksvolle Weise zusammenführt.
Termine
Di 17.11.2026, 19:30 | Ticket
Mi 18.11.2026, 19:30 | Ticket
So 22.11.2026, 18:00 | Ticket
Ort
Theater Münster
Großes Haus Neubrückenstraße 63
D-48143 Münster
3. Sinfoniekonzert:
Der Kerl hat mehr Ideen als wir alle. - Johannes Brahms bewerten:
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Bewertungen & Berichte 3. Sinfoniekonzert:
Der Kerl hat mehr Ideen als wir alle. - Johannes Brahms
Kinderkonzert
1. Sitzkissenkonzert:
Wasser marsch!
Eine musikalische Erlebnisreise rund um das kühle Nass für Harfe, Tuba und Erzählerin ab 3 Jahren
Ja, was schwimmt denn da? Von den Klängen der Harfe und der Tuba geleitet, lassen wir uns ganz auf die Besonderheiten des nassen Elements ein, begegnen Forelle, Schwan, Krokodil, Wassernixen und sogar einem gruselig tönenden Seeungeheuer. Aber keine Angst, das tut nur so gefährlich; tatsächlich ist es ein tiefenentspannter Zeitgenosse, der am liebsten riesige Blubberblasen von sich gibt. Damit die Natur immer gut versorgt ist und alle Wassertiere ihr Zuhause behalten, beschwören wir am Ende gemeinsam mit ihnen den Regengott und tanzen – wenn’s gelingt – zusammen einen Regentanz!
Über die Sitzkissenkonzerte:
Ganz nah dran am Sinfonieorchester Münster können Kinder in den Sitzkissenkonzerten interaktive Geschichten in Musik, Spiel und Bewegung o. ä. erleben. Beim Ankommen haben die Kinder und ihre Begleitungen Zeit, in Ruhe den Raum zu erkunden und sich einzufinden. In der anschließenden Begegnung mit den Musikerinnen und Musikern können die Instrumente näher erkundet werden
Termine
Di 24.11.2026, 10:00 | Ticket
Mi 25.11.2026, 10:00 | Ticket
Mi 25.11.2026, 16:00 | Ticketund weitere Termine
Do 26.11.2026, 10:00 | Ticket
Fr 4.12.2026, 10:00 | Ticket
Fr 4.12.2026, 16:00 | Ticket
Sa 5.12.2026, 14:30 | Ticket
Sa 5.12.2026, 16:00 | Ticket
So 6.12.2026, 10:30 | Ticket
So 6.12.2026, 12:00 | Ticket
Ort
Theater Münster
Studio Neubrückenstraße 63
D-48143 Münster
Bewertungen & Berichte 1. Sitzkissenkonzert:
Wasser marsch!
Konzert
MondayNight I – Moritz Weiß Klezmer Trio
»A New Sound of Modern Klezmer«
Moritz Weiß Klezmer Trio
Henning Ehlert, Musikalische Leitung
Sinfonieorchester Münster
Das Moritz Weiß Klezmer Trio spinnt die Geschichte des Klezmer weiter und erzählt diese in einer wunderbar erweiterten musikalischen Sprache neu. Es formt sich ein Klang, der einen mit seinen Melodien gefühlvoll ergreift, die Fantasie anregt und das Tor hin zu einer neuen Sphäre weit öffnet. Auf hohem künstlerischen Niveau verwebt das Trio seine eigene Interpretation der jüdischen Musiktradition mit Elementen aus Jazz, Pop, Klassik und eigenen Kompositionen.
FRANZ SCHUBERT (1797–1828) | LUCIANO BERIO (1925–2003):
»Rendering«, 1. Satz
MAX BRUCH (1838–1920):
Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 g-Moll op. 26
FRANZ SCHUBERT:
Sinfonie Nr. 6 C-Dur D 589
Franz Schubert steht in diesem Programm gleich doppelt im Zentrum, jeweils von außen und innen
betrachtet. Mit Rendering griff Luciano Berio auf Skizzen zu einer unvollendeten Schubert-Sinfonie zurück und machte gerade die Brüche, Leerstellen und Übergänge produktiv hörbar. Auch Bruchs Erstes Violinkonzert lebt von einer besonderen Verbindung aus Unmittelbarkeit und Formbewusstsein. Sein weit gespannter Gesang und die leidenschaftliche Zuspitzung machen das Werk zu einem der eindrucksvollsten Konzerte des Repertoires. Die Frische und der Schwung von Schuberts Sechster Sinfonie lassen bereits jene Eigenständigkeit erkennen, die seine Musik so unverwechselbar macht.
Termine
So 6.12.2026, 11:30 | Ticket
Di 8.12.2026, 19:30 | Ticket
Mi 9.12.2026, 19:30 | Ticketund weitere Termine
JEAN FRANÇAIX (1912–1997):
Klaviertrio D-Dur
LUDWIG VAN BEETHOVEN (1770–1827):
Klaviertrio D-Dur op. 70, Nr. 1
»Geistertrio«
ANTONÍN DVOŘÁK (1841–1904):
Klavierquintett Nr. 2 A-Dur op. 81
3. Kammerkonzert:
Françaix / Beethoven / Dvořák bewerten:
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Bewertungen & Berichte 3. Kammerkonzert:
Françaix / Beethoven / Dvořák
Konzert
Weihnachtskonzert »In dulci jubilo«
Thorsten Schmid-Kapfenburg, Musikalische Leitung
Gregor Dalal, Bariton
Sinfonieorchester Münster
WERKE VON Leroy Anderson, César Franck, Peter Cornelius, Kurt Weill u. a.
»In dulci jubilo« setzt der Weihnachtszeit einen Kontrapunkt entgegen. Während draußen meist schon Vorbereitungen, Erwartungsmanagement und routinierte Festlichkeit regieren, nimmt sich dieses Konzert die Freiheit, genauer hinzuhören. Es verbindet festliche Klangpracht mit ruhigeren und nachdenklicheren Momenten. Gerade aus diesem Wechsel entsteht ein Abend, der Weihnachten nicht bloß begleitet, sondern für eine Weile aus seinem üblichen Dezembermodus löst und den Blick auf seine stilleren, schöneren Seiten lenkt.
Termine
Di 22.12.2026, 16:00 | Ticket
Di 22.12.2026, 19:00 | Ticket
Mi 23.12.2026, 14:30 | Ticketund weitere Termine
Mi 23.12.2026, 17:30 | Ticket
Fr 25.12.2026, 16:00 | Ticket
Ort
Theater Münster
Großes Haus Neubrückenstraße 63
D-48143 Münster
Neujahrskonzert »Mangia bene, Ridi spesso, Ama molto«
Musik aus Italien mit Götz Alsmann Band
Götz Alsmann & Band
Golo Berg, Musikalische Leitung
Sinfonieorchester Münster
Zum Jahresauftakt geht es diesmal musikalisch gen Süden: Unter dem Motto »Italien« laden Götz Alsmann und seine Band zu einer ebenso charmanten wie temperamentvollen Reise in das Land von Espresso, Eleganz und großen Gefühlen ein. Zwischen Dolce Vita und Doppio, zwischen Amore und Augenzwinkern, entfaltet sich ein Abend voller swingender Raffinesse, italienischer Klangfarben und jener lässigen Grandezza, die man sonst nur auf römischen Piazze vermutet. Mit Witz, Stil und unverwechselbarem Esprit widmet sich Götz Alsmann dem italienischen Lebensgefühl in all seinen musikalischen Facetten: mal sonnig und beschwingt wie ein Nachmittag an der Adria, mal so leidenschaftlich, dass selbst die Oper kurz neidisch werden könnte.
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Bewertungen & Berichte Neujahrskonzert »Mangia bene, Ridi spesso, Ama molto«
Konzert
3. Erbdrostenhofkonzert
Die Kunst der Improvisation
Musik erleben wie im 19. Jahrhundert
PIANOFORTE (Erard, Paris 1891): Laurens Patzlaff
Live-Improvisationen – gang und gäbe in der klassisch-romantischen Konzerttradition – gelten im heutigen Konzertbetrieb als absolute Rarität. Auf Zuruf verwandelt der Pianist Laurens Patzlaff musikalische Wünsche und spontane Ideen aus dem Publikum in einzigartige Improvisationen:
außergewöhnlich – unvorhersehbar – unwiederholbar.
Ein Musiktheaterstück für Kinder von Jörg Schade und Franz-Georg Stähling
Musikalische Bearbeitung von Matthias Bucher
Joseph Haydn, genannt »Papa Haydn«, hat ein Problem: Für seine neue Sinfonie, die Die Giraffe heißen soll, will ihm einfach nichts Gescheites einfallen. Also ist diesmal das Publikum gefragt. Gemeinsam mit den Musikerinnen und Musikern macht es sich auf die Suche nach den richtigen Noten. So entsteht eine ebenso witzige wie fantasievolle Vorstellung für Ohr und Auge, die klassische Musik spielerisch neu erlebbar macht und Kindern wie Erwachsenen einen besonderen Zugang eröffnet.
Termine
Di 19.1.2027, 9:30 | Ticket
Di 19.1.2027, 11:00 | Ticket
Mi 20.1.2027, 9:30 | Ticketund weitere Termine
Mi 20.1.2027, 11:00 | Ticket
So 24.1.2027, 10:30 | Ticket
So 24.1.2027, 12:00 | Ticket
2. Familienkonzert:
Papa Haydns kleine Tierschau bewerten:
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Bewertungen & Berichte 2. Familienkonzert:
Papa Haydns kleine Tierschau
Konzert
5. Sinfoniekonzert:
All music is folk music. – Louis Armstrong
José María Moreno, Musikalische Leitung
Miloš Dopsaj, Fagott
Sinfonieorchester Münster
JOAQUÍN TURINA (1882–1949):
»Danzas Fantásticas« op. 22
GERÓNIMO GIMÉNEZ (1852-1923):
Intermedio de »La boda de Luis Alonso«
THORSTEN SCHMID-KAPFENBURG (*1967):
»San o zemlji« – Konzert für Fagott und großes Orchester
(URAUFFÜHRUNG)
ISAAC ALBÉNIZ (1860–1909):
»Suite española« op. 47
Spanische Klangwelten erscheinen hier nicht als dekorative Oberfläche, sondern als kulturell geprägter Ausdrucksraum voller Rhythmus, Farbe und Kontrast. Turinas Danzas fantásticas verbinden tänzerische Energie mit impressionistischer Raffinesse. Mit San o zemlji von Thorsten Schmid-Kapfenburg, auf Deutsch etwa »Traum von der Erde«, rückt dann die Uraufführung eines Fagottkonzerts ins Zentrum, das dem Soloinstrument einen neuen, weit gespannten Ausdrucksraum eröffnet und das Fagott als vielschichtige, durchsetzungsfähige Stimme zeigt. Albéniz’ Suite española mit ihren regionalen Anklängen, prägnanten Rhythmen und charakteristischen Farben erzeugt ein Spanienbild, das auf Atmosphäre, Struktur und stilisierte Erinnerung setzt.
Termine
Di 26.1.2027, 19:30 | Ticket
Mi 27.1.2027, 19:30 | Ticket
Ort
Theater Münster
Großes Haus Neubrückenstraße 63
D-48143 Münster
5. Sinfoniekonzert:
All music is folk music. – Louis Armstrong bewerten:
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Bewertungen & Berichte 5. Sinfoniekonzert:
All music is folk music. – Louis Armstrong
Konzert
Compania Konzert
Zum 90. Geburtstag
Compania trifft... Philip Glass
Kaum ein anderer lebender Komponist hat die zeitgenössische Musik so nachhaltig geprägt wie Philip Glass. Als Pionier der Minimal Music wurde er mit seiner unverwechselbaren Tonsprache zu einer Schlüsselfigur der Gegenwartsmusik – offen für Begegnungen, geprägt von Einflüssen und selbst Inspirationsquelle für viele andere. Compania beleuchtet in diesem Konzert das künstlerische Beziehungsgeflecht rund um Philip Glass: seine Verbindungen zu anderen prägenden Komponistinnen und Komponisten und die Spuren, die sein Werk bis heute hinterlässt.
Mit der Gründung des Sinfonieorchesters am 15. September 1919 war ein wichtiger Grundstein für die Entwicklung des Musiklebens im Münsterland gelegt. Unter seinem ersten Generalmusikdirektor, dem Dirigenten, Komponisten und Musikwissenschaftler Fritz Volbach, erlangte der neugegründete Klangkörper schnell überregionale Bedeutung. Bereits im Jahr 1921 konnte mit Hans Pfitzner einer der führenden Komponisten der Zeit als Gastdirigent verpflichtet werden. 1924 dirigierte Richard Strauss seine Tondichtung "Ein Heldenleben" in Münster.
Einen besonders hohen Leistungsstand entwickelte das Orchester vor allem unter dem Generalmusikdirektor Hans Rosbaud, 1937 bis 1941. Nach dem Zweiten Weltkrieg leitete zunächst Heinz Dressel die Geschicke, dann Robert Wagner. 1955/56 folgte Paul Hindemith einer Einladung und dirigierte ein Konzert mit eigenen Werken.