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Kaisersaalkonzerte in Füssen

75 Jahre Kaisersaalkonzerte Füssen
im Barockkloster St. Mang
1951–2026


Die Konzertreihe im barocken Festsaal des ehemaligen Benediktinerklosters St. Mang gibt es seit 75 Jahren. Der Kaisersaal wurde für Repräsentationszwecke konzipiert und schon zu Klosterzeiten für kulturelle Darbietungen genutzt. Kammermusik findet hier einen inspirierenden Rahmen mit einer wunderbaren Akustik und verschmilzt mit der Ästhetik des Raums zum Gesamtkunstwerk. Die unmittelbare Nähe zwischen Musikern und Publikum macht jedes Konzert zum individuellen Erlebnis.

Kontakt

Kaisersaalkonzerte in Füssen
Lechhalde 3
D-87629 Füssen

Telefon: +49 (0)8362 903146
Fax: +49 (0)8362 903201
E-Mail: kultur@stadt-fuessen.de

 

Veranstalter: Stadt Füssen, Abteilung Kultur
Bewertungschronik

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© Carlos Porfirio
Kammerkonzert

Julius Berger / José Gallardo

Julius Berger, Violoncello
José Gallardo, Klavier


Der Cellist Julius Berger hat unzählige Konzerte im Kaisersaal gespielt und begeistert seit Jahrzehnten mit außergewöhnlichen Konzertideen das Publikum.

Nicht nur als Träger des Kultur- und Kunstpreises der Stadt Füssen, sondern auch in Verbundenheit zum Kulturleben der Region eröffnet er mit einem langjährigen Weggefährten, dem Pianisten José Gallardo, die Jubiläumssaison.

Alexander Skrjabin (1872–1915):
Sechs frühe Stücke in der Version für Violoncello und Klavier von Paul Ramsier
Sergej Prokofjew (1891–1953):
Sonate für Violoncello und Klavier C-Dur, op. 119
Frédéric Chopin (1810–1849):
Sonate für Violoncello und Klavier g-Moll, op. 65

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Kammerkonzert

Amatis Trio & Ib Hausmann

Lea Hausmann, Violine
Samuel Shepherd, Violoncello
Mengjie Han, Klavier
& Ib Hausmann Klarinette


„Von Freude und Götterfunken“
Ludwig van Beethoven (1770-1827): „Gassenhauer Trio“ B-Dur op.11 für Klavier, Klarinette und Violoncello
Joseph Horovitz (1926-2022): Sonatina für Klarinette und Klavier
Francis Poulenc (1899-1963): „Invitation au château“ für Violine, Klarinette und Klavier
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847): Klaviertrio Nr. 2 in c-Moll, Op. 66 für Violine, Violoncello und Klavier

„Wirklich atemberaubend! Mit feinem Gespür für Farben und Nuancen, das die Inhalte der Musik in aller Klarheit hervortreten ließ,“ staunte das britische Musikmagazin The Strad über AMATIS. 2014 gegründet und in Salzburg beheimatet, spielte sich AMATIS mit seiner außergewöhnlichen Energie, künstlerischen Freiheit und seinem unverwechselbaren Klang rasant an die Spitze der internationalen Kammermusikszene.

Die deutsche Geigerin Lea Hausmann, der britische Cellist Samuel Shepherd und der niederländische Pianist Mengjie Han lieben es ebenso wie der Klarinettist Ib Hausmann Brücken zu bauen – zwischen Tradition und Gegenwart, zwischen Musik und anderen Kunstformen, zwischen Bühne und Publikum. Die gemeinsam veröffentlichte CD mit Olivier Messiaens „Quartett auf das Ende der Zeit“ erhielt enthusiastische Kritiken und wurde 2023 für den ECHO-KLASSIK nominiert.

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© Maya Matsuura
Kammerkonzert

Novo Quartet

Kaya Kato Møller, Violine
Nikolai Vasili Nedergaard, Violine
Daniel Śledziński, Viola
Signe Ebstrup Bitsch, Violoncello


Joseph Haydn (1732–1809): Streichquartett G-Dur op. 33/5
György Sándor Ligeti (1923–2006): Streichquartett Nr. 1 "Métamorphoses nocturnes"
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847): Streichquartett D-Dur op. 44/1

Die Reise des NOVO Quartets begann 2018 mit drei dänischen Freunden aus Kindertagen und einem polnischen Bratschisten. Die vier spielen inzwischen rund 75 Konzerte pro Jahr und treten in Weltklasse-Locations wie der Wigmore Hall und der Victoria Hall auf.

Jüngst wurde das NOVO Quartet als BBC New Generation Artists für 2025/27 ausgewählt. Es gehört außerdem zur Young Artistic Elite 2024/26, einer Auszeichnung der Danish Arts Foundation.

Doch all das ist ohne freundschaftliche Verbundenheit nicht möglich und nicht wichtig. Das Quartett baut auf Respekt, Fürsorge und Humor, was auch die Inspiration für das eigene Festival ACROSS ist, mit dem die vier mit Leidenschaft den Geist der Kammermusik feiern möchten.

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Kammerkonzert

Duo Smirnova-Kowollik

Julia Smirnova, Violine
Sonja Kowollik, Klavier


Clara Schumann (1819–1896): Drei Romanzen, op. 22
Arvo Pärt (*1935): fratres (1980)
Amy Beach (1867–1944): Three Pieces, op. 40
Robert Schumann (1810–1856): aus: Drei Romanzen für Klavier Solo, op. 28
Johannes Brahms (1833–1897): Violinsonate Nr. 1 G-Dur, op. 78

Zwei junge Frauen mit starkem Charakter – ob das gut gehen kann? Und wie! Ihr Spiel als Duo zeichnet sich durch eine besondere Energie, Farbenreichtum und gegenseitige Inspiration aus.

Julia Smirnova studierte an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin, zunächst bei Antje Weithaas und später bei Stephan Picard. Seit September 2025 ist Julia Mitglied der Münchner Philharmoniker und verbindet ihre Orchestertätigkeit mit einer aktiven Solo- und Kammermusikkarriere.

Sonja Kowollik wurde mit neun Jahren Jungstudentin in Münster. Anschließend wurde sie von Claudio Martínez Mehner und Nina Tichman in Köln, von Matti Raekallio in Helsinki und von Eldar Nebolsin an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin ausgebildet.

Die vielfachen Preisträgerinnen laden zu einem bewegenden musikalischen Dialog ein.

Zwischen Klang, Stille und innerer Bewegung entstanden die musikalischen Erzählungen dieses Programms.
Zartes trifft auf Kraftvolles, Vertrautes begegnet Ungehörtem – ein musikalischer Dialog, der nicht nur die Seele berührt, sondern auch zum Nachdenken anregt. In einer Welt voller Unruhen lädt dieses Programm dazu ein, nach innen zu lauschen.

www.julia-smirnova.com
www.sonjakowollik.com

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© Frank Lübke / Andrej Grilc
Kammerkonzert

Laura Lootens & Dominik Wagner

Laura Lootens, Gitarre
Dominik Wagner, Kontrabass


J.K. Mertz (1806–1856): Elegie
Teppo Hauta-aho (1941–2021): Kadenza
Wolfram Wagner (*1962): Vivace
Franz Schubert (1797–1828): Arpeggione Sonate
Manuel de Falla (1876–1946): Siete Canciones Populares Españolas
Enrique Granados (1867–1916): Intermezzo
Arvo Pärt (*1935): Spiegel im Spiegel
Astor Piazzolla (1921–1992): Le Grand Tango

Laura Lootens begeistert das Publikum mit der unendlichen Klangvielfalt ihres Instruments. Als eine der jüngsten Studentinnen an der Hochschule für Musik und Theater München schloss sie ihr Bachelorstudium mit Auszeichnung ab. Sie wurde u. a. mit dem Ersten Preis und dem Sonderpreis beim Internationalen Andrés-Segovia-Wettbewerb 2022, einem der bedeutendsten Gitarrenwettbewerbe weltweit, ausgezeichnet. Laura hat eine Dozentenstelle an der Hochschule für Musik und Theater München inne.

Dominik Wagner befreit mit einnehmender Bühnenpräsenz und beeindruckender Virtuosität sein Instrument aus dem Schattendasein und präsentiert neue Facetten des Kontrabasses. Er ist Stipendiat der Anne-Sophie Mutter Stiftung, ECHO- und Opus-Klassik Gewinner. Zudem ist er Preisträger bei nahezu allen Kontrabasswettbewerben, wie dem Internationalen Musikwettbewerb der ARD. Er ist seit 2023 Professor an der Hochschule für Musik Würzburg, seit 2024 Professor an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.

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© Gregor Hohenberg
Kammerkonzert

Spark – die klassische Band

Andrea Ritter, Blockflöte
Daniel Koschitzki, Blockflöte & Melodica
Stefan Balazsovics, Violine & Viola
Isabel García Castro, Violoncello
Christian Fritz, Klavier


'Bohemian Spirit'
Freiheit, Fantasie und freudige Funken

Das ECHO Klassik-prämierte Ensemble Spark entführt seine Zuhörerinnen und Zuhörer in die schillernde Welt der Bohème, dem Zuhause der Kunstschaffenden, Idealisten und Individualisten, Freigeister und Visionäre. Hier darf man groß träumen, eigene Wege gehen, sich frei entfalten und selbst verwirklichen. Alles ist möglich; der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Und zugleich ist an diesem Ort die Sehnsucht spürbar, sich mit der eigenen Stimme und den eigenen Ideen Gehör zu verschaffen, gesehen zu werden, eine Spur zu hinterlassen.
Die Wiege der Bohème ist das quirlige Quartier Latin im Paris des frühen 19. Jahrhunderts. Und genau dort geht die Reise von Spark los. Das Quintett wirft sich mitten ins Treiben jenes bunten Schmelztiegels und spürt der Aufbruchsstimmung nach, die damals in der Luft gelegen haben muss. Frische Klänge, neue Ausdrucksformen, die Faszination fürs Übersinnliche und Fantastische. Teufelstanz und Walzerseligkeit. Grand Opéra und Gassenhauer. Militärmarsch und Rhapsodien. Und natürlich: Carmen – eine Bohemienne durch und durch. Leidenschaftlich, wild, frei und unangepasst. Unvergesslich in der Oper von Georges Bizet in Szene gesetzt, deren Melodien Spark auf seinem verrückten Instrumentarium aus dreißig Blockflöten, Melodica, Violine, Viola, Violoncello und Klavier neu interpretiert.
Mit der ihnen ureigenen Mischung aus unbändiger Spielfreude, atemberaubender Virtuosität und beständiger Neugier erwecken die fünf Musikerinnen und Musiker eine Welt der rauschhaft sinnlichen und überschäumenden Klänge zum Leben. Dabei verbinden sie Evergreens von Giacomo Puccini, Frédéric Chopin, Francis Poulenc oder Charles Aznavour mit selten gehörtem Repertoire von Giacomo Meyerbeer, Pauline Viardot, Léo Delibes oder Hector Berlioz. Und sie verknüpfen die Meisterwerke von gestern mit den Klängen von heute, wenn es von Paris um 1830 zunehmend in Sparks eigene Bohème geht. Dort gibt es traditionelle Roma-Melodien in einer feurigen Suite von Adam Ilyas Kuruc, Eigenkompositionen der Spark-Mitglieder sowie neue Auftragswerke von Sebastian Bartmann, Chiel Meijering oder Elena Kats-Chernin zu hören.
Bohemian Spirit ist Sparks Klang gewordene Liebeserklärung an die Freiheit und ein Leben, das sich nicht in Schablonen pressen lässt. Wenn die Fab Five der Klassik die Kraft des persönlichen Ausdrucks und die Lust am musikalischen Experiment zelebrieren, dann erzählen sie auch ihre eigene Geschichte. Bohème mit Blockflöte! Und so gibt es in diesem aufregenden Parforceritt vor allem auch das zu erleben, wofür Fans rund um den Globus das abenteuerlustige Quintett seit rund zwanzig Jahren lieben: Musik jenseits aller Genregrenzen. Musik, die Menschen verbindet.

www.spark-die-klassische-band.de

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Kaisersaalkonzerte in Füssen

75 Jahre Kaisersaalkonzerte Füssen

im Barockkloster St. Mang

1951–2026




Die Konzertreihe im barocken Festsaal des ehemaligen Benediktinerklosters St. Mang gibt es seit 75 Jahren. Der Kaisersaal wurde für Repräsentationszwecke konzipiert und schon zu Klosterzeiten für kulturelle Darbietungen genutzt. Kammermusik findet hier einen inspirierenden Rahmen mit einer wunderbaren Akustik und verschmilzt mit der Ästhetik des Raums zum Gesamtkunstwerk. Die unmittelbare Nähe zwischen Musikern und Publikum macht jedes Konzert zum individuellen Erlebnis.
Veranstalter: Stadt Füssen, Abteilung Kultur

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Ereignisse / Festival Höri Musiktage Bodensee 6. bis 16.8.2026
Ereignisse / Festival Festival Kammermusik Bodensee 28. bis 30.8.2026
Ereignisse / Festival Oberstdorfer Musiksommer 30.7. bis 14.8.2026
Ereignisse / Festival Kammermusikfestival vielsaitig Füssen 2. bis 9.9.2026
Ereignisse / Konzert Kaisersaalkonzerte in Füssen 12.6. bis 13.8.2026
Ereignisse / Konzert Neuschwanstein Konzerte 29.7. bis 2.8.2026
Ereignisse / Festspiele Bregenzer Festspiele Bregenz, Platz d. Wiener Symphoniker 1
Aufführungen / Theater Vorarlberger Landestheater Bregenz, Seestr. 2
Aufführungen / Theater Theater Konstanz Konstanz, Inselgasse 2-6
Ausstellungen / Museum Kunsthaus Bregenz Bregenz, Karl-Tizian-Platz
Ereignisse / Konzert Schubertiade Schwarzenberg/Hohenems Hohenems, Schweizer Straße 1
Ereignisse / Konzert Internationale Wolfegger Konzerte Wolfegg, Chorherrengasse 3
Ereignisse / Festival Appenzeller Bachtage St. Gallen, Museumstrasse 1
Ereignisse / Festival Musica Sacra International Marktoberdorf, Gschwenderstraße 8
Ereignisse / Festival Classix Kempten Kempten (Allgäu), Poststraße 7–9
Ereignisse / Theater Langenargener Festspiele Langenargen, Mühlstrasse 17

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